Wer sich auch Information über die Öffentlich-Rechtlichen besorgt, wie ich, so scheint mir immer mehr, dass man eigentlich Meinung bekommt, denn Information. Gefühle anstatt journalistische Sachlichkeit, Parteilichkeit und moralisierendes Richtigsein.
Und es ist geradezu schwer auszuhalten, wenn Moderatorinnen in Schnappatmung verfallen, wenn es um Israel und Trump geht (und um die geht es eigentlich immer). Wenn Israel wieder zur Ordnung gerufen werden muss. Und Trump am Zeug geflickt.
Kann man machen. Ist aber Meinung. Und hat in einer Nachrichtensendung nichts verloren.
Bezeichnend war auch ein Beitrag im ORF, als der ermordete Charlie Kirk, als „umstritten“ bezeichtnet wird.
Nun, so frage ich: wer ist nicht umstritten?
War und ist Kamala Harris und Biden z.B. nicht ebenso „umstritten“, außer in den Augen und der Meinung ihrer Anhänger? Aber gehört habe ich diesen Terminus in ihrem Zusammenhang nie. Warum? Siehe oben.
Alle sind umstritten. Das ist das Wesen von Demokratie, diese „Umstrittenheit“. Wer einen Politiker als umstritten bezeichnet, positioniert sich im Gegnerlager. Das ist okay. Aber nicht für Journalisten. Wenn sie es tun, ist es Meinung und gehört als Kommentar ausgewiesen.
Dass man nicht im Lager von Kirk war, ist verständlich. Aber für diejenigen Millionen, die es sind, sind andere, z.B. Demokraten „umstritten“.
Das ist der Trend heute in der Berichterstattung: Gefühle. Und auf die kann ich in diesem Zusammenhang nicht nur verzichten, sondern ich halte sie für absolut illegtim im ÖRR.
Aber wie man aus Erhebungen weiß, ist der große Anteil der Journaille Links-grünaffin.
Das, finde ich, sollte eigentlich auch „umstritten“ sein.
Der Hass der Götter
Ich bin äußerst lärmempfindlich. Und noch vor Ben Webster, Chet Baker, einigen Country-Größen, ziehe ich die Stille vor. Ich bin ein Stille-Aficionado. NIchts behagt mir mehr und steigert mein Wohlbefinden, als wenn es still ist.
Anfang August waren wir en famille auf einer Alm in Kärnten. Auf 1500 Metern Seehöhe in einem Gasthof neben einem Schilift. Der Gasthof war sozusagen als Ferienhaus zweckentfremdet. Es gab eine sogenannte Sonnenterrasse mit Blick auf die steile Alm auf der 4 prächtige Rinder grasten. Zwei davon hatten Glocken um den Hals. Dann gab es noch einen Brunnen. Die Rinder waren nicht immer zu hören und zu sehen. Der Brunnen schon. Was für einen verdammten Krach der machte! Scherz …
Ich saß meist draußen unter einem Sonnenschirm rauchte hin und wieder eine Zigarre und tat nichts, außer die absolte Stille in mich einsaugen. Nirgends ein Mensch, kein Auto, keine Elektrohämmer, kein Bauschlochgebrüll, und die Familienmitglieder auf täglicher Wanderschaft. Man könnte sagen, ich war gerade dem Paradies nahe: Keine Hitze, kein Lärm, keine Menschen. Und hin und wieder die prächtigen Rinder, die her kamen um sich am massiven Holzzaun den Hals und die Flanken zu scheuern.
Ganze 6 Tage.
Seit neun Jahren lebe ich auf einer Baustelle. Im Grätzel werden nach und nach alle Altbauwohnungen „saniert“. Und saniert wird von diesen unsagbaren Stümpern von Bauschlöchern ausschließlich mit Elektrohammer, Flex und Fäustel. Jede Handlung der Stümper drückt ihre Verachtung für ihr Tun aus, für Werkzeug, Baustoffe und das Wohlbefinden anderer, ihr Ziel ist es, mit allem was zur Hand ist, den größtmöglichen Lärm zu erzeugen. Darin sind sie Weltklasse.
Manchmal wenn’s wieder mal ganz schlimm und sinnlos kommt, wünsche ich mir, es wäre erlaubt, Bauschlöchern etwas anzutun, sich für die erlittenen Schmerzen zu rächen..
Aber da es nicht erlaubt ist, bleibt mir nur die ohnmächtige Wut, und der ausgedehnte Aufenthalt im Gym.
Denn, wenn ich tatsächlich mal so weit kommen sollte, dass mir die Konsequenzen der Tat egal wären, so würde mich ein Gedanke von der Aktion abhalten. Ich bin mir sicher, dass, wenn man mich in die Zelle des Gefängnis bringen würde, dieses gerade renoviert und umgebaut würde. Cento per cento.
Denn auf mir scheint ein Fluch zu lasten. Als ich vor einigen Wochen im Krankenhaus eincheckte um mich einer OP zu unterziehen, war das erste was ich am Morgen nach dem Erwachen hörte, das Ballern eines Elektrohammers direkt über mir.
Unter den Göttern sind welche, die mich abgrundtief hassen.
Swiss Bea(s)t
Kurz Bio à la Blaise Cendrars (Fréderic Louis Sauser)
Mit drei Jahren haute ich ab. Mit dem Dreirad, und landete im Basler Rheinhafen zwischen den Schwellen der Hafenbahn, wo mich der Lokführer aus den Gleisen lupfte.
Mit sieben fing ich an zu rauchen. Zigaretten, die man für 20 Rappen aus den Automaten beim Bahnhof ziehen konnte. Drei „Virginias“ mit Filter. Was das alles anstellte in Kopf und Herz! Rausch.
Ich war ein braver Junge. Die Eltern von anderen Jungs sahen es gern, wenn sie mit mir zusammen waren. Wir gaben uns der Onanie hin.
Meine erste gekaufte Single war „Crosstown Traffic“ von Jimi Hendrix. Die erste LP «Johnny Cash at Folsom Prison“.
Wir rauchten in den Schulpausen und versuchten ständig von irgendwas „high“ zu werden. Muskatnuss rauchen. Und getrocknete Fliegenpilze, die wir im Wald suchten.
Mit 13 hörte ich Leonard Cohens Album „Song from a Room“, was mich auf eine Weise aufwühlte, die ich nicht verstand, aber alles auf einen Schlag veränderte. Ich schrieb ein Gedicht. Jemand verriet mich an die Deutschlehrerin, und das Gedicht wurde Gegenstand einer Deutschstunde. Ich schämte mich so, wie ich mich heute noch immer für meine Texte schäme. Aber ich war auch ein wenig stolz. Scham und Stolz.
Eine junge Hippiefrau nahm mich mit zur „Schifflände“ wo ich meinen ersten Joint rauchte. Sie sagte: „Ich habe etwas im Shitrauchen gefunden. Ich glaube, du wirst es auch.“ Ich war 15, und sie hatte recht. Ich hörte auf Sport zu treiben, hörte auf als Handball-und Fußball Torwart, wollte nicht mehr das Lauberhornrennen fahren, verachtete jedes Vereinsleben und jede Art von Sport. Ich wollte irgendwie ein Künstler werden, und war doch nur ein Laborantenlehrling der massig LSD einwarf und Meskalin, der kiffte und Chloroform schnüffelte, und alles an Substanzen probierte, die irgendeine Veränderung von was auch immer versprachen.
Später landete ich in einem einsamen Haus in Südfrankreich, das einem jüdischen Arzt gehörte, das ich bewohnbar machen sollte. Ich fand eine Schachtel voll Beta-Amphetamin-Pillen, die mich in den einsamen Nächten wachhielten. Ich schrieb an einem Roman, verlor ihn später irgendwo unterwegs, auf meinen Touren ohne Geld, aber mit ewig knurrendem Magen.
Ich las Henry Miller, der mein Lehrer wurde, und mich von der Angst vor meiner rast -und haltlosen Existenz befreite.
Ich hatte viele Liebschaften. Oft gleichzeitig. So wie ich viele Jobs hatte. Auch gleichzeitig.
Aus Verzweiflung landete ich als Hirte auf einer Alm. Ich lernte ein anderes Ich kennen. Eines, das sich gegen alle Widrigkeiten durchsetzen konnte, das nie aufgab. Das hätte ich nicht von mir gedacht. Ganz bestimmt nicht.
Danach schrieb ich eine Story, die von einer Zeitschrift angenommen wurde. Mit Honorar (ja, das waren noch Zeiten).
Bald darauf schrieb ich einen Roman, der mich ein bisschen berühmt machte. Eine Weile. Dann schrieb ich noch einen, und dann lange Jahre keinen mehr. Und dann schon wieder, während ich mein Geld als Theatertechniker verdiente.
Dazwischen brachte mich das Alkohol-Depro-Beast an den Rand des Grabes, und ich machte wieder Sport, um von dort wegzukommen.
Dann war ich mit einem Mal verheiratet und Vater zweier Töchter. Und schrieb noch mehr Romane. Hatte noch mehr Jobs.
Und jetzt sitze ich über diesem Text, und frage mich, wie so oft, ob das alles geschah, weil ich es so wollte, oder weil es mir einfach passierte, weil ich mich treiben ließ, und mich das Abenteuer reizte?
Wie wird es weitergehen? Ich weiß es nicht.
Oder ist es, wie der Chirurg nach der Prostataresektion trocken meinte: „Viel ist da nimma.“
Das Beast schüttelt den Kopf und lacht …
Work-Life-Balance
Gerade durfte ich erfahren, dass wir, die Boomers neidisch sind auf die Gen Z, die «nicht mehr soviel hackeln will“.
Nun ja, ich weiß nicht so recht. Neidisch?
Ich weiß auch nicht so genau, was der Begriff „Work-Life-Balance“ bedeutet.
Ich, zum Beispiel, wollte eigentlich nie arbeiten. Ich brauchte keinen Job, ich brauchte Geld. Das Problem, dass mit dieser Einstellung aufpoppte, war, dass die Optionen dafür im tiefen einstelligen Bereich lagen: Arbeiten oder Kriminell.
Oder ein bisschen von beidem. Ist das dann die Work-Life-Balance?
Ich habe mitunter sehr hart gearbeitet, zum einen weil ich es gut kann und konnte, zum andern, weil mir einfach nichts anderes einfiel um die Miete aufzubringen. Zwischendurch war ich auch ein bisschen kriminell. Nur so ein bisschen, nicht viel, nicht wie Benko oder ein Schlepper, eher wie so’n luscher Ladendieb oder ein kleiner Verticker von Pflanzenharz.
Das war aber selten der Fall, und nur zur Überbrückung von Notlagen angewendet. Ich bin kein guter Krimineller. Wegen der Work-Life-Balance, vielleicht. Zuviel Stress und Paranoia, und Geld, was über die Befriedigung meiner eher frugalen Bedürfnisse ging, interessierte mich nicht sonderlich. Leider, könnte ich heute klagen, wenn ich meine Mikro-Renten erhalte. Aber ich klage nicht. Wie heißt es im Song von Hannes Wader: „Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort … hab es selbst so gewählt …“
Nun ja, vielleicht auch nicht. Darüber denke ich des öfteren nach: Was ist es, was einen dies oder jenes wählen lässt? Wie frei ist man in seinen Entscheidungen? Was einem zur Frage bringt: Warum bin ich so, wie ich bin.
Wer so eine „Work-life-Balance“ hinter sich hat, landet schnell mal bei der Philosophie oder der Literatur. Was eigentlich dasselbe ist. Und von Nietzsche wissen wir, dass Philosophie aus dem Körper entsteht, nicht, wie irrtümlich viele annehmen, aus dem Geist. Der Geist folgt dem Körper. Und der Körper folgt was?
Tja, nun haben wir den Salat. Den Genen, der Erziehung, oder unserem unverstandenen eigenen Wesen. Bin ich nun ein Mystiker? Und wenn ja, ist das meiner katholischen Erziehung geschuldet?
Ich vertrete ja die Ansicht, dass unsere Physiognomie es ist, die uns die Partei wählen lässt, die wir wählen, und der wir uns zugehörig fühlen.
Und das mit der angestrebten „Work-Life-Balance“ der Gen Z?
Soll’n se.
Aber das hat und wird Konsequenzen zeitigen.
Nicht jammern, bitte, wenn die Rechnung auf den Tisch kommt.
Neid?
Wie sagte einst ein Musiker-Freund von Bob Dylan: „Denk dran, Bob: Kein Neid, keine Niedertracht.“
Genau!
„2’000″
Dies ist der zweitausendenste Beitrag in diesem Blog seit 2009. Das macht 125 pro Jahr, ca. zweieinhalb pro Woche. NIcht überwältigend, aber es ergibt doch ein ordentliches Archiv, das ich oft benutze um Dinge nachzuschlagen, die nicht in der Erinnerung gespeichert sind. Und so kann der Blog auch von allen Lesern genutzt werden.
Einiges hat sich verändert in diesen 16 Jahren. No na, wie man in Wien sagt, wie auch nicht.
Ich stehe nicht an, hier nun Bilanz zu ziehen, dafür ist zu früh und auch zu spät, und auch völlig überflüßig.
Was man auch den Texten anmerkt, ist, dass sich der Autor nach und nach vom Linkssein verabschiedet hat, da dieses heutige Linkssein nichts mehr mit jenem zu tun hat, aus dem er hervorgegangen ist, in dem der Antisemitismus schon immer eine Heimat hatte, aber nicht in der Art wie heute, wo mit Hamas-Fans Friedensfeste gefeiert werden, und wo von dieser Seite alles als Rechts, Faschismus und Nazitum gilt, was nicht auf der linken Schiene läuft.
Fuck it, und fuck your self, sag ich dazu, und ebenfalls zum ganzen woken-rich-kids-shit.
Das heute wieder verdrängt, schön geredet, abgestritten, mit moralischen Bann belegt wird, ist, dass es im Islam eine gefährliche Strömung gibt, um dem Westen den Rest zu geben, falls wir es nicht selber tun (die Chancen stehen dafür gut), erinnert mich an dieselben Vorkommnise als es um Putin ging, vor dem ich schon seit 2013 gewarnt habe, aber oft das dumme Zeug von der russischen Seele und der russischen Literatur, sprich „Dostolstoi“, in die Ohren gefickt bekam.
Nun denn, ich bin ziemlich sicher, dass die Verharmloser, Beschwichtiger und Migrationsfans sich wieder irren werden, und genauso niemals zugeben werden, dass sie unrecht hatten. Das liegt in der Natur von Schwachmaten.
Und sonst? Gemmas an, die nächsten Tausend. Mit mehr Pessimismus, mehr Aufmerksamkeit, mehr daran interessiert, das zu tun, weswegen wir hier auf diesem wunderbaren Planeten sind: Das Leben genießen, oder wie es so schön in dem Lied heißt:
„Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht …»
„Flaco“ Jimenez (1939-2025)
Vor etwa drei Tagen habe ich an ihn gedacht, und Google angeworfen, nur um zu sehen, ob er, der Alte noch lebt, und heute erhielt ich die Nachricht, das er vorgestern diese Welt verlassen hat.
Er ist der Musiker, mit dem ich die meisten meiner Konzerte gesehen habe, denn er war einer der wenigen, die in den Neunzigern noch nach Wien kamen, obschon sich hier nur eine ziemlich orthodoxe Western-Fan-Gemeinde etabliert hat. Also Boys and Girls in Boots, Stetson, und umgeschnallten Revolvergurten. Und die hatten kein Interesse an Tex-Mex, was zur Folge hatte, dass die Konzerte nur von Kennern besucht wurden, was wiederum hieß, es waren wenige. Sehr, sehr wenige.
Ich weiß das so genau, weil ich auch solche Konzerte – auch mit seinem Bruder Santiago Jimenez – mitorganisert hatte.
Als er, zusammen mit Augie Meyers, Freddy Fender und Doug Sahm, genannt „Texas Tornados“, in der riesigen Kurhalle Oberlaa, die ca. 16’000 Leute fassen kann, auftrat fanden vielleicht 60 Aficionados den Weg dorthin. Und es wurde, in diesem leeren Saal, das beste Konzert das ich je erlebt habe. Es war einer dieser raren Gigs, bei dem der Funke sprang, und letztlich die Leute vor Begeisterung auf den Tischen tanzten, und der fast 60-jährige Akkordeonist Jimenenz stage diving vollführte. Was waren wir all aus dem Häuschen! Es war reine Magie.
Dann war ich zufällig im Berner Oberland, als er mit einer neuen jungen Combo in der „Mühle Rubigen“ sich die Ehre gab, und dort war der Laden brechend voll.
Als ich in einer Pause der Hitze entkommen wollte und mich draußen auf eine Bank setzte, kam er und setzte sich neben mich. Da saßen wir, und blickten schweigend in die Nacht, und es war irgendwie, wie damals als ich, Hirte auf einer Alm, manchmal neben dem alten Nachbar-Hirten im Gras saß und wir unseren Herden beim Grasen zusahen. Schweigend, lange, voll guter Gefühle, weil ich wusste, dass jedes Wort diesen Zauber brechen würde. Denn es war ja schon alles gesagt …
Du warst ein ganz Großer, „dünner» Mann, mi corazón llora.
„Promis“ und die Hamas
Dass man als Schauspieler nicht über eine massive Intelligenz verfügen muss, sondern dass es oft reicht „prominent“ zu sein, um sich als Intellektueller zu verstehen, das haben gerade wieder mal eine Bunch von deutschen „Promis“ bewiesen, die eine Protestnote an die Regierung verfasst haben. Natürlich sind alle „links“, wie es sich für „Intellektuelle“ gehört, vor allem moralisch so überlegen, dass ihnen nicht auffällt, dass sie der Hamas-Propaganda auf den Leim gehen, deren erklärtes Ziel es ist, den Medienkrieg zu gewinnen. Eben auch mit prominent verbreiteten Bildern ausgemergelter Kinder, die nicht an Hunger leiden, sondern an anderen Krankheiten, während die Mütter ihre Doppelkinne herzeigen.
Verwundert nicht weiter, denn „Hamas-TV“ wird in den Medien ungefiltert übernommen.
By the way: Was ist eigentlich mit dem versuchten Genozid an den Drusen, veranstaltet von Sunniten, deren (der Drusen) einzige Verteidung und Schutzmacht Israel ist?
Ist okay, oder? Man will sich schließlich nicht dem Vorwurf der Islamophobie aussetzen.
Der Lärm ist das Ziel
Um den etwas dümmlichen Spruch von Konfuzius: Der Weg ist das Ziel, ein bisschen mit Intelligenz und Wahrheit aufzupeppen und zu paraphrasieren, werfe ich diesen hier in den Ring: „Der Lärm ist das Ziel.“
Konfuzius hat es ja nicht für nötig befunden ein bisschen zu erklären, warum denn der Weg das Ziel ist, wo es doch völlig klar ist, dass das Ziel das Ziel ist, und der Weg nur der Weg zum Ziel.
Während es völlig auf der Hand liegt, dass der Lärm letztlich das Ziel jeder Tätigkeit ist. Nicht etwa der Hausbau, oder die Neuasphaltierung einer Straße sondern der Lärm, der durch das Geballer des Presslufthammers entsteht und damit dem Bauschloch tiefe Befriedigung verschafft; und so ist es auch nicht das Ziel Schutt loszuwerden, sondern der Lärm, der ensteht, wenn man ihn wuchtig in die Mulde schmettern kann.
Dies sind nur ein paar Beispiele aus meiner näheren Umgebung, aber dasselbe gilt auf für Autos: NIcht die Fahrt, sondern der Lärm der dabei verursacht wird, ist ausschlagebend, nicht das Anfeuern seiner Mannschaft, sondern das Gebrüll und das Tröten mit den Tröten, ist der eigentliche Sinn hinter diesen Äußerungen, und so weiter und so fort.
Findet selber Beispiele. Denkt darüber nach, und vergesst endlich diesen Konfuzius, diesen autoritärsten aller Sprücheklopfer.
Ich bin ein Opfer
… meiner Gutgläubigkeit.
Ich habe tatsächlich den Prognosen für einen „Höllensommer“ geglaubt, eines Sommers, der jeden bislang aufgestellten Hitzerekord -sozusagen – in den Schatten stellen wird. Der Juli sollte es sein.
Im Juni war ich noch überzeugt, dass dieser Sommer (wir hatten in Wien ja schon einige 34, 35, 36 Gradtage) mir richtig einheizen würde. Nicht nur mir. Uns allen.
Wären die Prognosen in die andere Richtung gependelt, und hätten uns das tatsächliche, das etwas kühlere und durchwachsene (Regen)wetter prognostiziert, wäre ich überaus skeptisch gewesen. Warum?
Es sieht ganz danach aus, als wäre ich empfänglicher für das Negative. Als ich auf dem Lungenröntgenbild zwei helle Punkte ausmachte, war der Fall klar: Ich hatte Lungenkrebs. Google lieferte mir einiges an genau dahingehender Info. Ich hatte ca. drei Stunden Zeit, mich mit der Tatsache abzufinden, dass ich Krebs hatte, denn danach erst wurde die schriftliche Diagnose geliefert. Nun gut, ich habe Krebs. Was Wunder. Warum denn nicht? Viele haben Krebs. Warum nicht ich?
Die schriftliche Diagnose bescheinigte mir völlig intakte Lungen. Ich habe keinen Krebs. Nicht den Hauch davon.
Vielleicht sollte ich eine Therapie machen, dachte ich, der Sache auf den Grund gehen, diesem Hang, immer vom Übelsten auszugehen.
Aber wie schon mal ein aus Österreich geflüchterter, und deswegen den Holocaust überlebender Jude sagte: Die Optimisten blieben und gingen ins KZ, die Pessimisten gingen weg und überlebten.
Vielleicht dann doch keine Therapie …
UNPOPULÄRE WAHRHEITEN
Ich übernehme an dieser Stelle den heutigen Blogeintrag von Franz Dobler, dessen Inhalt durchaus mit meiner Einschätzung übereinstimmt:
Die Medienstrategie der faschistischen Terrororganisation Hamas ist weiterhin erfolgreich, die breite Masse der Medien verbreitet, als wäre das ganz normal, die Zahlen und Meldungen, die von Einrichtungen rausgegeben werden, die von den Hamas-Terroristen kontrolliert werden. Da verbreite ich lieber das, was die „Königlich Bayerische Antifa“ verbreitet (wie immer ohne Hasskommentare, während sich bei den „Pro Palästina“-Truppen eben nicht die Aufforderung „Free Gaza from Hamas“ durchsetzen konnte), hier „Unpopuläre Wahrheiten über Gaza:
– Die israelisch organisierte Gaza Humanitarian Foundation hat in den letzten Wochen 85 Millionen Rationen an die Palästinensische Bevölkerung in Gaza verteilt, frei und kostenlos.
– Es gab in den Verteilungszentren der GHF so gut wie keine gewaltsamen Vorfälle. Die Zahl der Verteilungszentren ist immer noch zu gering und die Verteilung an Millionen von Menschen ist alles andere als organisatorisch und sicherheitstechnisch unproblematisch. Dennoch ist die Arbeit der GHF unter den Umständen eines aktiven Kriegsgebiets extrem verlässlich und respektabel.
– Die GHF versucht seit Kurzem, Hilfslieferungen in Gaza über Zusammenarbeit mit Palästinensischen Gemeindeführern direkt zu den Menschen nach Hause zu liefern.
– Die Hamas greift gezielt die eigene Zivilbevölkerung an, die Hilfe in den Hilfszentren suchen. Die Hamas verschleppt, foltert und ermordet Palästinenser auf dem Weg zu und von den Zentren. Sie versucht gezielt, GHF-Hilfskräfte zu ermorden.
– Die IDF hat nicht alle andere Hilfe für Gaza blockiert. Es kommen weiterhin Hilfslieferungen über Internationale Organisationen in den Gaza-Streifen, zusätzlich zur Arbeit der GHF. In Gaza stehen bei Kerem Shalom hunderte von Lastwagen, die Israel über die Grenze gelassen hat, deren Hilfsgüter aber in Gaza niemand verteilen will, obwohl sie zur Verfügung stehen und gebraucht werden.
– Die Hamas nimmt durch die Arbeit der GHF extremen Schaden, denn sie verliert durch die Verteilungszentren die Kontrolle über die Hilfslieferungen und damit über ein wirksames Druckmittel zur Kontrolle der Bevölkerung. Hamas und ihre Steigbügelhalter orchestrieren eine massive Medienkampagne gegen die Arbeit der Hilfsorganisation. Darin wird auf perfide Weise die GHF für Tode verantwortlich gemacht, die sich außerhalb ihrer Perimeter ereignen und die in der allergrößten Zahl direkt von der Hamas verursacht und von Hamas-Behörden gemeldet werden.
Wir wünschen uns den Ausbau des GHF-Hilfssystems und eine flächendeckende sichere Versorgung der Bevölkerung in Gaza. Hilfsgüter dürfen nicht länger in die Hände der Islamistischen Mordbrenner geraten, die damit ihre eigene Bevölkerung erpressen.
Solidarität mit allen Palästinensern, die sich Brot und Frieden wünschen.“
