Wir sehr ich, und einige wenige andere aus der Zeit gefallen sind, wird mir täglich vor Augen und Ohren geführt. Wie das?
Die wenigen anderen und ich, gehen tatsächlich in den Gym um zu trainieren. Das ist weird.
Denn der Großteil geht in den Gym um hemmungslos seiner Logorhoe zu frönen, oder seine Souschelmidia-Sucht auszuleben, während er wie ein Schmeißfliege auf dem Abfallkübel hockend die Geräte besetzt, und hin und wieder hastige Bewegungen ausführt, um sogleich, bereits auf Entzug, sich das Kästchen vor die Brotlaube zu halten.
Ich trage mich mit dem Gedanken, den Betreibern des Gyms vorzuschlagen, im Gym einen Gym einzurichten, ein „Department“ für Leute, die trainieren wollen, ohne von diesen Losern belästigt zu werden.
Aber ich bin so ziemlich sicher, dass dies ein gerichtliches Nachspiel hätte, denn die Addicts würden auf Diskriminierung klagen, um sich ebenfalls Zugang zu erstreiten.
Das Embolo-Neymar-Syndrom
Der Stürmer der CH-Nati, Embolo, machte den Neymar.
Das ist interessant. Eine „Schwalbe“ hinlegen, und sich danach Neymar-mäßig am Boden zu wälzen, als hätt ihn eine Russen-Drohne niedergestreckt, das lässt einige Schlüsse zu.
Entweder war der Gelb-belastete Spieler schlicht dämlich, vom Gegner gekauft, oder er verhielt sich einfach so, wie wir uns oft auch verhalten, wenn wir noch nicht vollumfänglich in der Jetzt-Zeit angekommen sind, und noch so tun, als wären wir alleweil unbeobachtet, wie zu Großmutters Zeiten. Eine Art Atavismus, könnte man sagen, in den wir vefallen.
Es war bereits vor Jahren absurd, als wir Neymar alle zwei Minuten, den auf dem Rasen herumrollenden Schmerzensmann der Brasilianer verachten mussten, der einfach nicht checken wollte, dass die ganze Welt in der Slomo seines Theaters ansichtig wurde. Hörte er damit auf? Nebbich.
Ich weiß nicht, ob es was bringen würde, wenn man den Spielern noch mal von vorne erklären würde, dass all die „Figinen“ sofort dem Videobeweis anheim fallen. Und Schwalben zeitigen nun mal „Gelb“, und wenn man schon Gelb hat, wird daraus rot.
Ich gehe davon aus, dass Embolo darum weiß. Warum also macht er es dann doch?
War er müde, und wollte nach Hause? Eher nicht. Schätze ich mal.
Ein Aussetzer? Seien wir fair. Shit happens.
Ds Sprüchemuseum (183)
„Wir haben die zentralen Zufahrtswege blockiert. Wir haben schon gewonnen, bevor der Tag heute losging. Eine unglaubliche Bewegung haben wir als „Widersetzen“ aufgebaut.“ in
Ein Sprecher-Bube von „Widersetzen. Während der Parteitag der AfD pünltlich, wie geplant anläuft.
Wir sagen: Der Bube muss ein Fan vom Kanzler sein, der der Versager Elf aus Deutschland zum Ausscheiden hinterherruft: «‚Was für ein Spiel, DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch. ‚
Und wir gratulieren, dass uns eine Nation von tragischkomischen Komikern erwächst, und wir bedauern die armen Satiriker, die bald um Bügergeld anstehen müssen.
Und noch was …
Geht in die Arte-mediathek und schaut euch die Serie „Happy Valley“ an.
Fragt nicht, tut es einfach. Ihr werdet weinen vor Glück. So gut ist diese Serie. Etwas vom Besten, was ich an Serien gesehen habe. Und ich habe viele gesehen. Die Besten.
Und „Happy Valley“ gehört zu ihnen. In allen Belangen. Drehbuch, Story, Schauspieler, Komplexität, Menschlichkeit, Dramaturgie … Man mag gar nicht aufhören zu loben …
Gehet hin, und seht!
Nach der Hitze ist vor der Welle
Da mein Blog ja mehrheitlich eine Art Chronik darstellt, ein Archiv, und ich hin und wieder mal etwas nachschlage, wenn ich über ein Datum, eine Begebenheit usw. Sicherheit brauche, suche in ihm herum. Meist mit Ergebnis. Neulich suchte ich den Todestag meines Vaters, und fand einen Bericht über seine Beerdigung.
Vielleicht ist es keine gute Idee eine solche Chronik, Archiv zur Verfügung zu haben, denn möglicherweise verleitet es mich, mir nichts mehr zu merken. Schreib einfach was in den Blog, und vergess es dann.
Heute soll es um die Hitzewelle gehen.
15 Tage und Nächte. Täglich, ohne jede Ausnahme mindestens 31-40 Grad. Alles Tropennächte. In der Wohnung gab es am Morgen Temperaturen von 26-28 Grad. Ganz kurz. Der Rest des Tages und des Abends gabs 31-32 Grad. All day.
Muss ich sagen, dass wir keine Klimaanlage haben?
Da dies eigentlich in dieser Stadt der Sommernormalzustand ist: Hitzewellen noch und nöcher, seit Jahren, mit Unterbrüchen seit 2003, tut man gut daran zu lernen, wie man damit umgeht, damit man nicht irgendwann durchdreht und das lärmende Bauschloch vor dem Fenster mit der Armbrust anschießt.
Und da ich bislang noch kein Bauschloch gekillt habe, ist davon auszugehen, dass ich gut gelernt habe, und meinen Shit bei mir behalten kann. Beinahe stoisch, aber ausgerüstet mit Ventilatoren, Dusche und Wissen über die Vermeidung der gröbsten Fehler.
Ab heute ist die Welle durch. Es hat zwanzig+ Grade, es geht ein nerviger, stürmischer Wind, und ich mach mir keine Illusionen.
Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle.
Früher gab es einen Sommer, heute gibt es etwas, dass diesen Namen nicht verdient.
Stehen wir das elende Ding durch!
Nicht wahr?
Kann sich Israel nicht endlich dazu durchringen, das bisschen Raktenbeschuss der Hisbollah auf ihre Dörfer im Norden zuzulassen, ohne gleich zu reagieren? Ist ja nur so ein bisschen. Dann könnte der Iran ja wieder die Straße von Hormus öffnen, der Verhandlerstümper Trump könnte sich selber abfeiern (tut er sowieso), die Ölpreise würden sinken, und die restliche antisemitsche Welt müsste nicht immer Israel bezichtigen an allem schuld zu sein.
Das wär doch was schönes und gutes, was die Juden mal machen könnten, damit sie nicht immer so unsympathisch rüberkommen.
Nicht wahr, Arschlöcher? Ihr stimmt mir doch zu, oder?
Das Sprüchemuseum (182)
„ …Denn nichts zeigt deutlicher, dass der patriarchale Blick und die patriarchale Ordnung vor nichts und niemandem haltmachen. Vor allem dann nicht, wenn etwas Großes, Starkes und Bedeutendes betrachtet wird.»
Der Standard
Wir sagen: Hier geht es um „Timmy“ den gestrandetetn Wal, den man in Deutschland gnadenlos retten musste, auch wenn er dabei draufgeht, und der fälschlicherweise als Walbulle und nicht Kuh gehandelt wurde.
Natürlich ist die Verwechslung für Feministinnen ein Indiz und gar Beweis für das patriachalische Denken.
Ich gehe vom Gegenteil aus. Man hat nur einem männlichen Tier die Dummheit zugetraut, sich in die Untiefen der Ostsee zu verirren und sich dort festzusetzen.
Nun ja …
Die Theaterblase ist wieder safe
In der Wiener Theaterblase rund um Milo Rau macht man sich ganz offensichtlich Sorgen, dass es bei der Einladung und Diskussion mit dem Palantir-Typen Peter Thiel bei den Zuschauern zu einer Ansteckung mit dem vermuteten „Techno-Faschismus-Virus“ kommen könnte.
Also wurde „das Böse“ kurzerhand wieder ausgeladen. Es ist eben, auch wenn Rau immer wieder proklamiert hat, dass Ansichten, Meinungen usw. außerhalb der Blase angehört werden müssten, doch einfach zu gefährlich für linke Gemüter, und so ist man froh, dass einige andere Geladene ihre Zusage zurückziehen würden, wenn der „böse“ Thiel käme.
Nun kommt er nicht. Die Blase ist wieder safe. Den „Wiener Göttern“ sei dank!
Happy!
Nicht dass mich der ESC interessiert, villeicht so wie die Sache um „Timmy» den Wal, der es jetzt endlich geschafft, das zu tun, was er offensichtlich vor hatte: Nämlich in der Ostsee in Ruhe zu sterben, und der Irrsinn um dieses Tier, die Verfasstheit von Deutschland offenbart: Crazy as as meschugge can be.
Aber dass das Publikum und die Zuschauer beim Wiener ESC ganz offenbar in der Lage waren, den Hass der Rich-Kids-Hamas-Fans auf Wiens Straßen gegen Israel, und das aggressive Opferrollen Geschwätz eines Palästineser Granden auszublenden, und den Song des Israelis auf Platz 2 zu hieven, machte nicht nur den Sänger happy, sondern auch mich ein wenig.
Herzlichen Glückwunsch!
Weiter so!
Ein österreichischer Wintersportler, notabene ein Goldmedaillengewinner an der heurigen Winterolympia, vetritt in einem Interview eine ziemlich konservative Einstellung zu seiner Ehe, und nun ist der normale Woke-Teufel los, und es poppt schon die Frage auf, ob dieser Mann überhaupt noch für weitere sportliche Bewerbe antreten darf.
Schätze, ich liege nicht ganz daneben, wenn ich annehme, dass die Verantwortlichen vor dem Souschelmidia-Shitstorm, und den Aktionen des herrischen Feminismus einknicken werden, und den Sportler nicht mehr antreten lassen.
Heute ist nur noch eine Einstellung, zu was auch immer, erlaubt.
Mann muss nicht mal gewalttätig werden, in Fleisch und Blut oder auch viral, es reicht eine abweichende Ansicht zur herrschenden, erlaubten und von Links abgesegneten Meinung zu haben.
Weiter so! So was nenne ich fette Wahlkampfhilfe für ganz rechts.
