Hegen Sie hin und wieder Mordabsichten? Haben Sie jemanden im Visier, der Sie gedemütigt, geschlagen, bedroht, gemobbt hat? Würden Sie die Tat gerne umsetzen, fürchten aber die hohen Strafen, die auf Mord und Totschlag stehen?
Dann habe ich jetzt gute Nachrichten für Sie:
Falls Sie zufällig in Österreich leben, und ihr Opfer in spe ebenfalls, sind ihre Befürchtungen unbegründet.
Steigen Sie einfach in ihr Auto und rasen Sie, alle Verkehrssignale und Regeln missachtend, auf ihr Opfer zu, und killen es. Am Besten, wenn das Opfer auch noch eine zweifache Mutter ist.
Die Strafe ist, wie wir in Wien gerade erfahren durften, ein teilbedingter Gefängnisaufenthalt. Also etwa 4 Monate. Und vielleicht noch ein Jahr Führerscheinentzug.
Das sollte Ihnen ihre Rache wert sein.
Also: Checken, wann und wo Ihr Opfer die Straße quert, und dann los. Volles Rohr. Lohnt sich. Versprochen.
https://www.derstandard.at/story/3000000194502/ein-jahr-teilbedingt-f252r-raser-nach-t246dlichem-unfall-in-wien?ref=rss
Nein. Der Weg ist nicht das Ziel! (3)
Denn der Weg ist das Hindernis. Vor allem die Straße.
Man möge diesen Konfuzius-Weg-Ziel-Müll endlich entsorgen. Por favor!
Martin Scorsese hat eine Mini-Serie mit der Autorin, öffentlichen Rednerin und New Yorkerin Fran Lebowitz bei Netflix abgeliefert, unter dem Titel: „Pretend its a city“, die ich wieder mal allen ans Herz legen möchte, die noch nicht genug intelligente, witzige, geistsprühende Unterhaltung genossen haben. By the way: Wer hat das schon? Ich jedenfalls nicht.
Natürlich ist Fran Lebowitz jüdisch. Warum natürlich? – Siehe oben …
Manchmal redet sie vor Publikum, das gerne auch Fragen stellen darf. Vielleicht sogar muss, um die Show in Gang zu kriegen.
Frage von einer Frau:
„Stört es Sie, wenn Menschen auf der Straße …“
„Ja!“
Gelächter. Dann wird die Frage ausformuliert. Bräuchte es nicht, denn die Pointe war schon.
Ich möchte dazu nur sagen, dass Fran Lebowitz, nicht nur gerade bei dieser Frage, aber doch ganz speziell mit dieser Antwort, mir aus dem Herzen gesprochen hat.
Es ist einfach wunderbar echte Verwandte zu haben …
Sei nicht so unverschämt
Dass man nie auslernt, ist eine Binse und so wahr, wie der deutsche Film öde ist, und ebenso wahr ist auch, dass man nie „aussieht“, sozusagen. Denn in den vielen tausend Filmen die ich bislang gesehen habe, habe ich folgende Szene so noch nie geblickt, und wenn, dann hab ich sie verdrängt (was ich nicht glaube).
Szene in der absolut sehenswerten Serie „Heels“, in der es um Wrestling geht:
Der Protagonist Jack und seine Frau liegen im Ehebett und es gibt Streit. Normalerweise, in den Filmen die kenne, wird dann der Mann aus dem Bett auf die Couch gescheucht. So ist es Usus. Aber nicht hier. Es erhebt sich die Frau, und verzieht sich, mit Kissen, auf die Couch.
Unglaublich!
Jetzt warte ich darauf, dass einmal, nur ein einziges Mal, bei einem Ehestreit, bei dem die Frau „schuld“ ist, aus dem Haus ausziehen und sich im Hotel einquartieren muss.
Eine leise Stimme in mir flüstert: Sei nicht so unverschämt.
Wer lesen kann, der lese!
Was sind eigentlich Buchhändler*innen?
Ich will hier jetzt nicht aufzählen (die Liste ist kurz und knackig) was dieser Beruf NICHT ist. Sondern, was er sein sollte, so wie ich ihn verstehe: Gehe ich in eine Buchhandlung und will ein bestimmtes Buch kaufen, so ist es mir wurscht, ob der KNOE- oder wie immer dieses Dings heißt, wo sie mit der Maus herumklicken – , ausspuckt, dass dieses Buch vergriffen ist. Was in den meisten Fällen nichts anderes bedeutet, als dass es einfach nicht mehr gelistet, aber über andere Kanäle durchaus zu beziehen ist.
Ich erwarte von einem Profi-Buchhändler, dass er mir das verdammte Buch besorgt, wenns sein muss auch antiquarisch, ich zahl die enstehenden Mehrkosten, den Versand, den Rabatt, was auch immer, aber er oder sie soll mir das Buch heranschaffen, anstatt immer nur herumzujammern, wie beschissen es der Branche geht.
Und das Argument, dass ich ja selber im Netz herumsuchen soll, lass ich nicht gelten. Ich kauf mein Brot auch nicht im Netz.
Und wenn er oder sie, mir das Buch mit der Rechnung überreicht, dann, und nur dann, ist der Titel „Buchhändler, Buchhändlerin“ gerechtfertigt.
Amen.
Das Sprüchemuseum (153)
»Mich empört, dass in Deutschland viele überhaupt kein Mitgefühl für die zivilen Opfer im Gazastreifen haben.«
Palästinenser Pastor
Wir sagen: Uns empört, dass Juden in vielen Ländern von Hamas-fans attackiert werden. Und keiner von ihnen von den vollkommen abgefuckten Greueltaten der Terroristen etwas wissen will.
Es empört uns, aber es erstaunt uns nicht. Denn die Verantwortung für alles und jedes liegt für Islamisten immer bei den andern. Sie sind Opfer. Wie Rechtsextreme und Nazis.
By the way: In Neuköln wurde niemand gesehen, der nach einem israelischen Angriff Süßigkeiten verteilt hat.
Ohne Titel
Als ich aus dem Fenster blickte
Sah ich zwei Männer vorbeigehen
Sie sprachen deutsch.
Ach ja.
Heute ist Sonntag.
Morgen ist wieder Montag.
Das Sprüchemuseum (152)
«Österreich fehlen Arbeitskräfte – jetzt sollen es Philippiner richten.“
DerStandard
Wir sagen: Zu tausenden strömen Migranten in das Land, und nun müssen noch mehr hineinströmen. Aus den Philippinen, das ja gerade um die Ecke liegt.
Ist denn den tausenden Migranten nicht zuzumuten, dass sie arbeiten?
Könnte es sein, dass hier etwas vollkommen crazy falsch läuft?
Das Bio-Baumwoll-Höschen
von Greta Thunberg ist unten. Und man sieht nun, was man nie sehen wollte. Eine abgefuckte Sektiererin, mit den üblichen Linkseitigen-Wokismus-Schmierstreifen, voll auf Hamas-Kurs mit dem seppelblöden Genozid-Geschwafel.
Zumindest mag die Friday for Future Community in Germany noch nicht so richtig mitblöken und distanziert sich.
On verra …
Heimwerker-Sucht
Kollege „Peter Petermann“ hat auf dem Schoepf-Blog nun ernst gemacht, und die ersten Sitzungen mit „Schreibsüchtigen“ veranstaltet. Im Stil von den bekannten Selbsthilfegruppen, deren Ursprung bei den AA zu finden ist, den Anonymen Alkoholikern.
Peter Petermann: Wie gut muss man sich kennen, um sich selbst ignorieren zu können? Beginn eines Romanprojektes in drei Kapiteln. 2. Teil
Inzwischen gibt es diese Selbsthilfegruppen für so ziemlich alles.
„Die anonymen Nägelkauer“, die „anonymen Nasenbohrer – Fußpilzbefallenen – und so weiter und so fort.
Diese Selbsthilfegruppen mögen für viele Halt und Trost versprechen und auch spenden.
Recht so.
Aber, frage ich mich, warum gibt es keine Selbsthilfegruppen für die „Anonymen Heimwerkersüchtigen“ ? Für jene, die nicht leben können, ohne dass sie irgendein Hobby – oder Baugerät in Betrieb nehmen müssen? Also Arschlöcher im Stile von Tim Taylor dem Heimwerkerkönig in der Sitcom „Hör mal, wer da hämmert“. Und das ist genau der Titel meines Lebens: Ich höre nur noch jemanden der hämmert. EIN Arschloch hämmert immer. Oder flext. Bohrt. Schleift. Schraubt. Sägt. Poliert.
Und die Baumärkte liefern immer mehr süchtig machenden Stoff, der immer stärker dröhnt. Im Wortsinn. Je lauter, desto größer das High.
Und dann gibt es noch die unsagbaren Wirrköpfe, die eine Verkürzung der Arbeitszeit fordern. Irre, die psychiatrisiert gehören. Oder zumindest unter Vormundschaft gestellt.
Was wird das People machen, wenn es mehr Zeit hat? Waseliwas?
Alles verstopfen und mit Lärm erfüllen. Und ihrer Heimwerkersucht frönen.
Nicht weniger, sondern mehr, muss gearbeitet werden. Weniger Urlaub, dafür Therapieangebote für Heimwerker.
So schaut’s aus, Freunde!
