Die Griechen werden den Deutschen ihre Rettung niemals verzeihen.
S. Namredin

Im Sprung. Blog.
Die Griechen werden den Deutschen ihre Rettung niemals verzeihen.
S. Namredin
Ich bin Fußgänger. Wie oft schon, habe ich einen Blogeintrag mit diesem Satz begonnen? 5 Mal bestimmt. Warum? Weil es stimmt. Zudem ist es ein schöner altmodischer Satz, der uns aus einer anderen Zeit anatmet, aus einer Zeit, als Menschen ihre Absätze noch mit Eisenhalbmonden beschlagen ließen. In Jörg Fausers Roman «Rohstoff» (aus den 80-ger Jahren) heißt es: «Heute gehen in Deutschland nur noch Snobs oder Penner zu Fuß, und nur Penner hätten uns für Snobs gehalten.»
Bin ich ein Snob? Schon, irgendwie. Weil es mir wichtig ist, unabhängig zu sein und ich gerne flaniere und über meinen nächsten Buchflop nachdenke, und im Gehen schöne Sätze formulieren kann, die ich dann wieder vergesse.
Als Fußgänger kann ich mir auch öfter ein Taxi leisten, da ich ja keine eigene Kiste erhalten muss. Aber Fußgänger leben abenteuerlich und vor allem: gefährlich. Besonders die Amateuere unter uns. Und diejenigen die sich an die Gesetze halten. Jeder Profifußgänger weiß, dass eine grüne Ampel höchstens eine Empfehlung darstellt, und den Pietone keineswegs davon entbindet die Autos aus den Augen zu lassen. Die meisten von uns werden auf Kreuzungen bei Grün, von Links-oder Rechtsabbiegern umgebracht.
Der kluge, erfahrene Fußgänger quert die Kreuzung bei Rot. Keine Links-und Rechtsabbieger. Und vor allem sind die Sinne hellwach und geschärft. Das zeitgenössische Fußgängertum ist eine Allegorie auf unser Leben: Vergiss alles, und trau nur noch dir selber. Was den Pietone wiederum dem Philo Kant nahebringt (oder umgekehrt): Wage es, deinen Verstand zu benützen. Traue deinem eigenen Urteil, und halte deine Deckung oben.
Oder wie unser grenzgeniale Bundesmann Faykanzler heute proletete: «Ich gebe es zu, wir haben noch nicht das Ende des Ziels erreicht.» Tja, so sehen österreichische Ziel eben aus: Sie sind lang und beschwerlich, aber zumindest ist man schon vom Start weg dort.
Wer intelligentes Blocken sehen will, der clicke auf der Blogroll den Block von Franz Dobler an, der immer ein paar Dinge vorzustellen weiß, die es mehr als wert sind, vorgestellt zu werden. Zum Beispiel das neue Tiamat-Buch von Ry Cooder «In den Straßen von Los Angeles», von Dobler himself ins Deutsche übertragen, und das dieser Tage erscheint.
Seit Henk wieder mal auf Achse ist (oder tot), und ich selber nur noch in Kneipen rumsitze und mich darüber wundere, dass dieses kleine Land etwa 8 Millionen Nahostexperten zählt, wobei kaum einer von diesen Experten (die mit bösen Ben Gurion Zitaten um sich werfen können, dass man vor Neid mit den Zähnen knirscht) den Rang des Großvaters in der Wehrmacht kennt, tut sich blockmäßig nur noch Mäßiges.
Aber dem Beispiel Doblers folgend, werde ich meinen Block aus dem Verließ der Betulichkeit und dem Kerker des Tagebuches befreien und auch auf tolle neue Sachen hinweisen:
«Ashes & Fire», z.B. Von Ryan Adams.
Ziemlich neu, ziemlich americana, ziemlich gut. Aber nur für Heulsusen wie mich. Für butterweich gekochte Drake-Jünger und abartige Bürschchen im mittleren Alter, die nur noch richtig gut drauf kommen, wenn die Songs traurig und schön sind. Wie das Leben itself.
Aber eigentlich möchte ich gar nicht, dass ihr die gleichen Scheiben auflegt wie ich. Oder die gleichen Bücher lest. Ich möchte alles nur für mich ganz allein. So ist das.
FAST EIN PAAR GEDANKEN ZUR BUCHPREISBINDUNG:
Am 11. März wird in der Schweiz über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung abgestimmt. Die Kampagne der Befürworter, vor allem die des Buchhandels, läuft auf Hochtouren. www.ja-zum-buch.ch wirbt mit einer etwas verhärmten Heidi, die rütlischwurmäßig ein Buch in den veralpten Himmel reckt, für die Annahme der Initiative. Für «Die Buchvielfalt. Gegen den Discountereinheitsbrei». Im Hintergrund tollt der Geißenpeter mit seinen Lieblingsziegen vor der hübschen Skyline einer Stadt, die vor der Skyline der Alpen prangt, herum. Sieht aus wie SVP-Werbung gegen das «Ausländerbuch» resp. JA für das Schweizerbuch.
Ich bin mehr als einmal angefragt worden, ob ich nicht, als Kleinverleger und Autor, den Komitées beitreten möchte. Wollte ich nicht. Ich wollte auch keine rührenden Geschichten über die an der Buchfront aufopfernd kämpfenden Buchhändler/Innen verfassen, über die Buch-Davids, die sich heroisch gegen die drögen Discounter-Goliaths stemmen, jene Branchenriesen, die die Bestseller zu Schleuderpreisen rausjassen, aber ihre Marge auffetten indem sie (z. B.) auf die Bücher des Pimperl-Verlags Songdog, richtig was draufhauen. Und zwar soviel, dass niemand mehr sie kaufen will, die Songdog Bücher. Das hat, wie wir gleich sehen werden, auch noch andere Gründe.
Aber ich bin solidarisch. Ich stimme mit Ja. Allerdings ohne tiefere Überzeugung.
Nicht selten treffen hier Mails oder gar Anrufe von kaufwilligen Kunden ein, denen der gute Buchhändler – der nun meine Solidarität einfordert – beschieden hat, dass nämliches, vom Kunden gewünschtes Buch aus dem Songdog Verlag überhaupt nicht lieferbar sei. Irgendwann fragt man sich, warum dem so ist. Und dann findet man heraus, dass sich viele Buchhandlungen kein VLB-Verzeichnis (Verzeichnis lieferbarer Bücher) mehr leisten, und nur noch in den Barsortimenten und Auslieferungen herumklicken und mauseln. Das ist nicht gut für Pimperl Verlage wie Songdog. Denn die können oder wollen sich oft den Killer-Bedingungen von Auslieferern nicht ausliefern. Dann merkt man auch, dass es einen Unterschied gibt, zwischen Buchhändlern und Buchverkäufern.
Ich kenne Buchhändler/Innen. Das sind Frauen und Männer, die dem Kunden jedes gottverdammte Buch besorgen, und wenn sie persönlich – weil es z.B. vergriffen ist – zum nächsten Antiquariat stiefeln müssen und dessen Ramschkiste durchwühlen. Bis sie es haben. Ja, solche kenne ich. Das sind Buchhändler/Innen.
Dann gibt es die Buchverkäufer/Innen. Das sind die Klicker und Mausler, und die, die noch nie etwas von einem Internet gehört haben. Außerdem sind es -anscheinend- funktionale Analphabeten, da es ihnen nicht möglich ist, den gesuchten Titel, den Autor, in eine Suchmaschine einzutippen und so den Verlag ausfindig zu machen. Der Kunde erhält lediglich den schnöden Bescheid: Nicht lieferbar. Und damit ist der Kunde weg. Nicht alle machen sich danach die Mühe und suchen selber im Netz.
Niemand, liebe Buchhändler/Innen, verlangt, dass ihr die Produkte des Pimperl-Verlags Songdog in euren Regalen stehen habt. Aber wäre es nicht angebracht, dass auch ihr euren Job ordentlich erledigt? Vielleicht auch mal einen Schritt neben den Barsortiment-Trampelpfad setzt, und dem Kunden dabei behilflich seid, dass er auch zu dem Buch kommt, dass er haben will? (Und es sind nicht die «großen Ketten» die sich verweigern!) Es ist nicht so schwer. Bestimmt nicht. Und zudem, liebe solidarische Buchhändler/Innen, gibt es, auch wenn Sie direkt beim Verlag bestellen, dennoch Prozente, und das Buch ist innerhalb von 2-3 Tagen in Ihrem Laden, beim Kunden.
JA zum Buch. Auch für die etwas «Schwierigeren». Okay?
Ich darf Ihnen, nach «Der Bericht» von Christoph Bauer, die nächste Rezension eines Songdog Buches in der «Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)» präsentieren. Diesmal betrifft es den Poetry-Band «Round & Round & Round» von Hadayatullah Hübsch und Florian Vetsch.
Lesen Sie! Die Besprechung. Und das Buch!
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/kaffee_allah_und_zigaretten_1.14748368.html
KAFFEE, ALLAH UND ZIGARETTEN
als. Man kann sich die Begegnung dieser beiden Dichterschamanen als ein lichterlohes Feuerwerk der Synapsen vorstellen: Mit dem im letzten Jahr überraschend verstorbenen Frankfurter Publizisten, Poeten, 68er Aktivisten und Imam Hadayatullah Hübsch und dem Schweizer Ira-Cohen-Übersetzer und Herausgeber unzähliger Underground-Lyrikbände, Florian Vetsch, scheinen tatsächlich zwei sehr ähnliche Sonnensysteme aufeinandergeprallt zu sein – wobei die aus diesem Zusammentreffen entstandene Supermasse fortan eine dunkel raunende Gravitation auf die Tastaturen sämtlicher Schreibgeräte ausüben sollte. Offensichtliche und leise Korrespondenzen zwischen dem 1946 in Chemnitz geborenen Hübsch, der 1969 zum Islam konvertierte, und dem langjährigen Marokko-Reisenden Vetsch gab es viele, nicht nur das Blut der Beat-Poeten, von dem sie beide getrunken haben. So haben Hübsch und Vetsch im Herbst 2007 beschlossen, einen literarischen Schlagabtausch einzugehen, indem sie sich in regelmässigen Abständen gegenseitig ein Gedicht zuschickten, auf das der andere dann in seinem nächsten Text antwortete, es weiterführte oder transformierte. Entstanden ist dabei unter dem Titel «Round & Round & Round» ein Gedichtzyklus aus 52 Texten, in denen Frank Zappa, Bob Dylan und die Stones die Tonlage früher Morgenstunden angeben, blasses Licht, in dem die Gläser leer und die Herzen voll scheinen. «Und meine Seele beginnt mein Herz / Zu wärmen, als hätte ich Sonne / getrunken», hält Hübsch etwa am Ende von «Radio Inner City» fest, und Vetsch antwortet ihm «In Joe’s Garage» begeistert: «Gott ist der beste / Gitarrist, spielt mit dem Plektron / Auf den Strahlen der Sonne / Trinkt Kaffee und raucht Zigaretten»
Es gibt etwas das immer und immer und immer wieder verlässlich wunderbar ist: Wenn wir das Glück haben, jemandem zuschauen zu dürfen der seine Arbeit wirklich versteht. Das wusste bereits Goethe: «Arbeit ist schön, stundenlang könnte ich zusehn».
Entgegen der Meinung von Zynikern und Faulenzern meinte Goethe – ein wahrer Connaisseur- es nicht halb hämisch, halb gönnerisch, sondern eben genau so, wie er es sagte. Und wenn einer seine Arbeit versteht, ist es vollkommen blunzen, ob er in einer Schubkarre Zement mischt, als Barkeeper Biergläser füllt, köstliche Leberhaken setzt oder, und jetzt kommt’s: Als Schauspieler auf der Bühne steht.
Und diese wunderbare Arbeit kann man jetzt sehen. Im Nestroyhof, im Hamakom-Theater, wo der gewaltige Michael Gruner mit Präzision und einem atemraubend hinreißenden, und hingebungsvoll arbeitenden Ensemble, Else Lasker-Schülers «IchundIch» inszeniert hat.
Außerdem ist das Stück auch noch komisch. Obschon man den Eindruck nicht los wird, dass es in Wien noch nicht gestattet ist, über dümmlich ergebene Nazis zu lachen
Und als absolute Dreingabe ist der Autor dieses Blogs auch noch in einer wahrhaft tragenden Rolle zu sehen, bzw. zu bewundern.
«IchundIch» Hamakom Theater, Nestroyplatz, 2. Wien.
Vom 24. Januar bis 18. Februar (fast täglich)
http://www.hamakom.at/index.php?id=599
Das erste und auch – wie wir jetzt wissen – das letzte Mal, dass ich Carl Weissner begegnete, war anlässlich seiner Lesung aus dem Roman «Manhattan Muffdiver» im Wiener Funkhaus. Wir hatten uns verabredet, denn ich hatte ihn, und den Berliner Dichter Florian Günther – über den Weissner völlig zu Recht schrieb: «Ich sag’s ja schon immer, von den Ex-DDRlern kann sich mancher vormachen lassen, wie es geht.» – zu einer Lesung an den Bodensee eingeladen.
Ich sprach ihn an, als er sich durch das brechend volle Funkhaus-Café zwängte. Ich war nervös. Er war ja nicht nur Carl Weissner. Er gehörte zu meinem eigenen Leben, wie die Autoren die er übersetzt hat. Dylan, Bukowski, Algren, Ginsberg, Bourroughs. Er war Dylan, Bukowski, Algren, Ginsberg und Bourroughs. Als er dann vor mir stand, war ich beeindruckt. Er wirkte austrainiert, breitschultrig, ein «Bulle», mit dem man sich besser keinen Ärger einhandelte. Auch in seinen Siebzigern nicht. Er sah aus, als würde er das Hanteltraining ebenso schätzen wie ich selbst.
Da standen wir, und wechselten ein paar Worte über gemeinsame Bekannte und die Lesung. Er war sehr freundlich, wie schon am Telefon, hilfsbereit, interessiert.
Ich dachte daran, welche Erschütterung und Freude sein Vorwort zu Bukowskis «Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang» in mir auslöste. Damals. In den siebziger Jahren. Als hätte einer die deutsche Sprache neu erfunden: Klar und stark, mit Zug auf’s Tor, frei von Ballast und Gefühlserei, dem Abenteur zugeneigt. Und Weissner war es auch, der mein Lieblingsmotto für harte Zeiten geschmiedet hatte: «Überleben ist alles. Man weiß nie, wozu es noch mal gut ist.»
Als er sich dann wieder zu den Leuten vom Milena Verlag gesetzt hatte, und Wolf Wondratschek herbeigetänzelt kam um sich den Roman signieren zu lassen, fiel mir ein Satz aus seinem Interview in der «ZEIT» ein. «Ich schreibe an drei Romanen. Gleichzeitig. Ich habe nicht mehr ewig Zeit.» Das ist ein Schmäh, Carl Weissner, sagte ich zu mir, du hast noch alle Zeit der Welt.
Überleben ist alles. Man weiß nie, wozu es noch mal gut ist.
Jetzt wissen wir es. Und es gefällt mir nicht.
P.S. Hier noch der Link zum Nachruf von Kollege und Freund Franz Dobler:
http://www.jungewelt.de/2012/01-27/012.php
Eben hat mir der Songdog- Autor Florian Vetsch gemailt, dass Carl Weissner (Romancier, Übersetzer, Sprücheschmied, genialer Raconteur, literarischer Entdecker und ein Neuerer der deutschen Sprache), tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Das ist ein Schlag ins Genick.
Morgen mehr….
Darf ich bekanntgeben was die «Neue Zürcher Zeitung» am 19. Jänner über den Neuzugang des Songdog Verlags, Christoph Bauer, und im speziellen über dessen romanhaftes Werk «Der Bericht» publizierte? Ich darf. Hier ist es:
19. Januar 2012, Neue Zürcher Zeitung
Wortgewaltige Schakalstimme
als. ⋅ «Der Bericht», hat der Schweizer Schriftsteller Christoph Bauer sein 13. Buch kurz und knapp genannt, und diese aufreizende Nüchternheit des Titels, gibt bereits das Programm für dieses schonungslose Protokoll eines aus der normal-materialistischen Welt Gefallenen vor. «Der Bericht» ist das Bekenntnis eines Mannes Anfang fünfzig, der sich fragt, so hat der Autor und Verlagskollege Andreas Niedermann in einem knackigen Teaser festgehalten, «wo eigentlich alles geblieben ist? Die wilden, trunkenen Jahre? Der Aufstand? Die Rebellion? Die Träume? Ja, auch die Träume. Und [Christoph Bauer] hält diese Träume wie einen fadenscheinig gewordenen Teppich gegen das Sonnenlicht und sieht sich die durchgetretenen Stellen an.» Er schont nichts und niemand in seinem wortgewaltigen Verzweiflungsschrei voll dunkler Poesie, der raunend in sich selbst kreist und dabei so gerne abgeklärt wäre, aber nicht zynisch und auch nicht so peinlich wie die lüsternen Ersatzhandlungen der «Altmännerfiguren in den Spätwerken von Philip Roth, bei deren Lektüre ich stets gedacht habe: <So wie die möchte ich nicht werden.>» Bei so viel derber und fast schon halluzinativ-klarsichtiger Selbstdekonstruktion mag es nicht verwundern, dass die Schrift des gebürtigen Luzerner Autors mit Songdog zu einem kleinen österreichischen Verlag gefunden hat, der Schakalstimmen ein Forum bietet.
Christoph Bauer: Der Bericht. Songdog, Wien 2011. 150 S., Fr. 25.–.
Auf ausdrücklichen Wunsch Niedermanns soll ich heute, am 17. Januar 2012, dem 70-sten Geburtstag Muhammda Alis, ein paar Zeilen tippen. Gut, mach ich, ist ja nicht meine Beerdigung.
Also: Happy birthday, Muhammad «The Greatest» Ali. Mögest du noch viele Jahre haben!
Aber eins muss ich dir noch sagen: Deinen dämlichen Anker-Punch-Bullshit hab ich dir übel genommen. Nehm ich dir immer noch übel. Gut, den dummen George «BigMac» Foreman, den haste mir schön zerlegt, damals 74 in Kinshasa, das hatte echt was. Aber Sonny Liston hast du nicht geschlagen. Den nicht. Nicht das erste Mal 1963, und auch nicht im Rückkampf. Vor allem nicht im Rückkampf. Von wegen Anchor-Punch! Diese Nuss hätte selbst ich wegsteckt, kein Schwergewichtsboxer (außer Wladimir Klitschko) fällt wegen so ner kurzen Rechten um, aber schon mal gar keiner. Das war Schiebung, mein lieber Jubilar. Kannst nix dafür, aber wahr ist’s trotzdem. Damit hat man halt den Mob aus dem Business gedrängt.
Mein Lieber, Anchor-Punch! Was’n Witz. Damit musste leben. Ich hoffe, noch ne ganze Weile. Und eins will dir auch noch sagen, Muhammad Ali: Ich hab nur zugekuckt, weil ich sehen wollte, wie de was auf die Laube kriegst. Gut, am Anfang. Dann nicht mehr. Du warst große Klasse. Aber trotzdem, Sonny haste nicht gekriegt. Nie im Leben.
Wünsch dir ein langes Leben
dein Fan, Henk