UNPOPULÄRE WAHRHEITEN 

Ich übernehme an dieser Stelle den heutigen Blogeintrag von Franz Dobler, dessen Inhalt durchaus mit meiner Einschätzung übereinstimmt:

Die Medienstrategie der faschistischen Terrororganisation Hamas ist weiterhin erfolgreich, die breite Masse der Medien verbreitet, als wäre das ganz normal, die Zahlen und Meldungen, die von Einrichtungen rausgegeben werden, die von den Hamas-Terroristen kontrolliert werden. Da verbreite ich lieber das, was die „Königlich Bayerische Antifa“ verbreitet (wie immer ohne Hasskommentare, während sich bei den „Pro Palästina“-Truppen eben nicht die Aufforderung „Free Gaza from Hamas“ durchsetzen konnte), hier „Unpopuläre Wahrheiten über Gaza:

– Die israelisch organisierte Gaza Humanitarian Foundation hat in den letzten Wochen 85 Millionen Rationen an die Palästinensische Bevölkerung in Gaza verteilt, frei und kostenlos.

– Es gab in den Verteilungszentren der GHF so gut wie keine gewaltsamen Vorfälle. Die Zahl der Verteilungszentren ist immer noch zu gering und die Verteilung an Millionen von Menschen ist alles andere als organisatorisch und sicherheitstechnisch unproblematisch. Dennoch ist die Arbeit der GHF unter den Umständen eines aktiven Kriegsgebiets extrem verlässlich und respektabel.

– Die GHF versucht seit Kurzem, Hilfslieferungen in Gaza über Zusammenarbeit mit Palästinensischen Gemeindeführern direkt zu den Menschen nach Hause zu liefern.

– Die Hamas greift gezielt die eigene Zivilbevölkerung an, die Hilfe in den Hilfszentren suchen. Die Hamas verschleppt, foltert und ermordet Palästinenser auf dem Weg zu und von den Zentren. Sie versucht gezielt, GHF-Hilfskräfte zu ermorden.

– Die IDF hat nicht alle andere Hilfe für Gaza blockiert. Es kommen weiterhin Hilfslieferungen über Internationale Organisationen in den Gaza-Streifen, zusätzlich zur Arbeit der GHF. In Gaza stehen bei Kerem Shalom hunderte von Lastwagen, die Israel über die Grenze gelassen hat, deren Hilfsgüter aber in Gaza niemand verteilen will, obwohl sie zur Verfügung stehen und gebraucht werden.

– Die Hamas nimmt durch die Arbeit der GHF extremen Schaden, denn sie verliert durch die Verteilungszentren die Kontrolle über die Hilfslieferungen und damit über ein wirksames Druckmittel zur Kontrolle der Bevölkerung. Hamas und ihre Steigbügelhalter orchestrieren eine massive Medienkampagne gegen die Arbeit der Hilfsorganisation. Darin wird auf perfide Weise die GHF für Tode verantwortlich gemacht, die sich außerhalb ihrer Perimeter ereignen und die in der allergrößten Zahl direkt von der Hamas verursacht und von Hamas-Behörden gemeldet werden.

Wir wünschen uns den Ausbau des GHF-Hilfssystems und eine flächendeckende sichere Versorgung der Bevölkerung in Gaza. Hilfsgüter dürfen nicht länger in die Hände der Islamistischen Mordbrenner geraten, die damit ihre eigene Bevölkerung erpressen.

Solidarität mit allen Palästinensern, die sich Brot und Frieden wünschen.“

Im Reich des alten Mannes

Wenn man mich fragen würde, was einem bei einem Spitalsaufenthalt (den ich gerade absolviert habe) am meisten stresst, würde ich sagen, dasselbe wie im Nicht-Spital. Smombies, Phoneholes, Bauschlöcher und Qutschbalkanier (um nicht ein anderes Wort zu gebrauchen). Plus noch der Kontrollverlust, die erzwungene Aufgabe der Selbständigkeit, dann noch der schlechte Fraß, die Hitze. Dann gäbs noch die Schmerzen und das Geschnarche des Mitinsaßen, aber dagegen lässt mit einfachen Mitteln etwas tun. Gegen Smobies, Phoneholes, Labertaschen und lärmende Bauschlöcher nicht.

Man muss sie aushalten, wie „draußen“ auch, allerdings ohne jede Fluchtmöglichkeit. Nur kurze, äußerst umständlich zu absolvierende Ausflüge in den Park, zusammen mit Infusionsständer – von mir „Buster“ getauft – Blasenkatheter, und als tragbares Handgepäck der Plastikbeutel mit dem grenadinesirupfarbenen Inhalt. Und immer auf der Hut, ja keinen zu vergessen, keine schnellen Bewegungen, und, fuck the buck, nicht auf die Schläuche treten! Geschieht natürlich trotzdem.

Auch wenn das Personal, die Pflegerinnen und Pfleger, die verschiedenen Ärzte und Chirurgen absolut freundlich sind und darauf achtgeben, dich nicht zusätzlich zu stressen, war ich permanent gestresst und genervt. Blutdruck 180/105. Und mehr. Selten weniger. Was auf jeden Fall auch daran lag, dass an meinem 44 cm Oberarm gemessen wurde, wo ein Teil des aufgebauten Drucks – nachweislich – dabei drauf ging, meinen Bizeps zu überwinden und zur Arterie durchzudringen. Anyway, nicht so gesund, so ein Druck.

Nach 4 Tagen war ich raus. Mit dem Gefühl, aus dem Knast entlassen worden zu sein. I’m free!
Und nun bin ich rekonvaleszent, wie man so sagt. Auch nicht besonders cool. Vor allem, weil ich nix tun darf. Kein Gewichtstraining, kein Fahhrradergometer, nichts heben, was mehr als 10 Kilo wiegt. Nur spazierengehen und schwimmen. 4 Wochen lang.

Aber ich will mich nicht beklagen. Kommt vielleicht ganz gut, so eine Pause von fast allem Gewohnten. Who knows.
Wie gesagt: wenn man mich fragen würde, was beim einem Spitalsaufenthalt am meisten stresst …
Aber mich fragt ja keiner, darum behalt ich’s auch für mich. Sorry, friends …

Das Sprüchemuseum (175)

„Kann nicht sein, dass eine Frau wie Freiwild einmal durch die Manege geführt wird“

Franziska Brandner von deutschen Grünen

Wir sagen: Ja, deutsche Sprache schwere Sprache, aber das Leben ist halt kein Ponylecken, wo der frühe Vogel dem Wurm einen Bärendienst gräbt.
Slogan: Analphabeten wählen Grün!

„Ach, ich schreibe ein bisschen»

Neulich war ich wieder einmal unfreundlich.
Ich bin ungern unfreundlich, außer zu unfreundlichen Mitmenschen, da hat mir meine Unfreundlichkeit auch schon Freude bereitet. Aber das sind seltene Ausnahmen.

Aber eben: neulich wieder mal. Das leidige Thema: Jemand findet heraus, dass ich Bücher geschrieben habe, Schriftsteller oder sowas sein soll.
„Ja, was schreibst du denn?“ Seid fast 50 Jahren dasselbe Set-up.
Wenn ich bei der Wahrheit bleiben würde, sage ich: „Romane und Stories.“ Ich sage es, obschon ich genau weiß, was jetzt kommt. Seit fast 50 Jahren.
„Um was geht es in den Romanen?“
Da hammas wieda.
„Hauptsächlich um meine narzisstische Persönlichkeitsstörung“, sage ich – natürlich nicht. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, und sage irgendwas, mit dem der/die Fragende etwas anfangen kann. Vielleicht. „Auch Kriminalromane.“
„Aha“, und dann kommt der Rest, „und wie heißt du?“
Ich sage meinen Namen, der ihnen in 9 von 10 Fällen natürlich nichts sagt. Und weil er ihnen nichts sagt, habe ich das Gefühl mich für meine Unberühmtheit entschuldigen zu müssen. „Tut mir leid für dich, dass ich nicht berühmt bin.“

Und eben, neulich, habe ich das Prozedere unfreundlich abgekürzt. Ich sagte meinen Namen und den Zusatz: „ Wikipedia und Google.“

Sowas evoziert heutzutage geradezu Hass.

Nun denn.

Und da ich gerade vor einem Spitalaufenthalt stehe, wo in den Formalitäten auch nach dem Beruf gefragt wird, musste ich wieder überlegen: Schreibe ich ich „Autor“ hin, sind das heute Synonyme für Tachinierer, Angeber, Versager, Idiot.
Schrieb ich Schrifsteller hin: Siehe obenstehenden Dialog.
Also machte ich einen fetten Kugelschreiberstrich durch die Rubrik.

Dann fiel mir wieder die Geschichte ein, die mir Verleger Schütz erzählt hat: Er saß zusammen mit dem Sänger einer der bekanntesten, wenn nicht berühmtesten Schweizer Band in einem Lokal beim Bier. Einer der Gäste kommt an den Tisch, man redet, und der Typ fragt den berühmten Bandleader was er denn so mache? Und der antwortet: „Ach, ich mache ein bisschen Musik.“
Das war’s. Da gibt’s keine Nachfragen, da geht man drüber hinweg, das ist völlig uninteressant, und vor allem ist diese Antwort ganz genau auf den Frager zugeschnitten, der eigentlich gar nicht wissen will, was der Mann macht, aber wenn er erfahren hätte, wer er war – ja dann, ja dann …

Schätze, ich werde mir diese Antwort, paraphrasiert, bei dem Musiker ausleihen. Muss ich nicht unfreundlich sein, und erspare mir denn 50 Jahre alten, ewiggleichen, Fragenscheiß.



Die Löschung

Wer die Kolumne von Maxim Biller, die von der „Zeit“ online gelöscht wurde – im Wort der Redaktion „depubliziert“ (oh yeah!) -,lesen will, mag auf den Blog von Freund und Kollege Franz Dobler wechseln, der diesen „depublizierten“ Text „republiziert» hat.

https://www.franzdobler.de

Oder einfach auf die Blogroll klicken.

Lohn der Langsamkeit

Gerade las ich, dass Österreich, sprich Salzburg und Wien im Gespräch waren, von HBO eine Staffel von „White Lotus“ als Drehort zu bekommen.
Ich erkläre jetzt nicht, was „White Lotus“ ist, außer , dass es eine ziemlich großartige Serie ist.
HBO hat zurückgezogen, weil es mit der Sortierung der neuen Regierung noch immer nicht möglich ist, Filmförderung beantragen zu können. Great.

Nun wird gejammert. 20% mehr Touristen wären zu erwarten gewesen! Wahnsinn, was uns da wieder für a Gschäft entgeht. 20 % mehr von diesen völlig nutzlosen Wapplern die einem das Leben hier vergällen, mit ihrer Dauerdemo, die alles verstopft, was man verstopfen kann.
Aber für die Touristiker gilt noch immer: Wurscht! To much is not enough. Nur eini mit die Massen. S’bringt einigen wenigen noch mehr Kohle, und uns anderen der Shit.

Dass ist die Hydra in dieser Stadt (und anderswo ebenso) Touristen und Bauschlöcher noch und nöcher.

Aber diesmal hat es nicht geklappt, zu all dem Wahnsinn, noch den jener Deppen draufzuhängen, die die Welt nach Drehorten abgrasen, und so ganz nebenbei noch so ein paar Kunstwerke vernichten, weil sich „Ihre Feistheit“ für’n Selfie an ein Gemäldeanlehnen, oder den fetten Arsch auf ein Kunstwerk plazieren muss.

Ich finds wunderbar, dass diesmal die Regierung zu langsam war.
In Mallorca schießen sie mit Wasserpistolen auf die Tourons. Ich frage mich nur: warum Wasserpistolen?

Noch Fragen?

Psychisch untauglich für den Militärdienst, aber kein Problem um legal an eine Glock und eine Schrotflinte zu kommen.

Der uralte Cannabis-Irrtum

Vor vielen, vielen Jahren, als ich eine Art Hippie war, und dem illegalen Abbrennen von stark duftenden Substanzen in Pfeifen, Zigaretten, Bongs und Wasserpfeifen gefrönt hatte, war ich ganz klar dafür: Legalize it.

Verständlich. Denn damals, in den frühen 70ern, konnte man richtigen Ärger kriegen, wenn die Staatsgewalt Bock drauf hatte, einem Ärger zu machen. Man konnte zum Beispiel aus der Lehre fliegen. Wir waren also alle mehr als ein bisschen paranoid, und wollten das irgendwie nicht sein. Also: Legalize it.

Unsere Argumente: Durch die Legalisierung und Entkriminalisierung würde den Dealern das Wasser abgegraben, kein Hustle mehr auf dert Gasse. Also: Friede, Freude und große Joints.

Natürlich war die Argumentation fuckin naiv. Aber ich war 16-17 Jahre alt und glaubte an das einfache Gute im Mensch. Und nicht an die Macht des Marktes. Macht das Zeug legal, und die Dealerei hatte ein Ende.

Bereits in den USA, wo in (einigen?) Staaten der Bubatz legal ist, hat sich gezeigt, dass die illegale Einfuhr von Maryjane neue Rekorde aufstellt. Das ließ den einigermaßen intelligenten Interessierten aufmerken: Wenn das staatliche Zeug zu teuer und etwas umständlich zu beschaffen ist, schlägt die Stunde des freien Marktes.

Vor einiger Zeit hat Germany den Stoff mit denselben Argumenten, wie meine aus den 70ern, so irgendwie legalisiert.

Ich hätte ihnen sagen können was geschieht.
Und es geschah.
Absurde Höchstmengen an illegalem Cannabis wurden beschlagnahmt. Noch nie war der Dealer so erfolgreich wie jetzt, in der vermeintlichen Legalität.

Aber natürlich wird man der neuen Praxis festhalten. Denn Germany (und andere auch) ist nicht dafür bekannt, Dinge, die sich als falsch herausgestellten hatten, zu ändern.
Auch wenn dabei genau das Gegenteil der eigentlichen Absicht herauskommt.


Der Bub und der Liberale

 «Gestern hat einer unserer Redner Dinge gesagt, für die wir uns bei Ihnen entschuldigen wollen. Wir haben diesen Menschen nicht unterbrochen oder des Saales verwiesen, weil er in jenem Moment offensichtlich verwirrt war.“

Dies war 14 Stunden später der Kommentar des Buben aus St. Gallen, hier besser bekannt als Intendant der Wiener Festwochen, auf die Rede von Ulf Poschardt in der „freien Republik Wien“.

Ein Liberaler der nicht links einspurt und nicht rechts abbiegt, und immer noch zu Israel steht, muss verwirrt, verrückt sein, und sollte sich offensichtlich mal untersuchen lassen.

Es gibt kaum einen schlagenderen Beweis, wie recht Poschardt mit seiner Rede hat.

Ich bin (beinahe) wie Elon Musk

Die Milliarden fehlen noch
auch bin ich (noch) nicht der
reichste Mann der Welt
und ebenso reise ich nicht mit 20 Sorten
Drogen im Gepäck
noch hat mir mein Sohn oder meine Tochter
ein blaues Auge verpasst:

Aber eine Kettensäge kann ich bedienen
nicht nur auf Dope und auf der Bühne
mit diesem Präsi
Auch hample ich weniger herum und
ginse dabei wie Rumpelstilzchen auf Ketamin
Auch ein angedeuteter Hitlergruß
rutscht mir dabei nicht raus.

Aber trotzdem.
Wie ich heute erfahren habe
hat Musk Blasenprobleme.

Da ham wir was gemeinsam.