Und wieder und wieder

erzählt mir die Zeitung, wie beschissen es der Bauwirtschaft geht, und auch der Gasttronomie.
Echt jetzt?
Ich lebe seit acht Jahren auf einer Baustelle, ich bin surroundet mit Baustellen, über, unter, vor, hinter, daneben, links, rechts Baulärm. 6 Tage die Woche.
Und man kann anderswo keinen Schritt in dieser Stadt machen ohne die Karawanen der Kastenwagen und Firmenfahrzeuge zu sehen und dabei den Lärm von Elektrohämmern aus den Fenstern zu genießen, und dem Cluster von mampfenden, stumpfsinnigen Bauschlöchern in den Supermärkte ansichtig zu werden.

Und wenn ich mal, was selten vorkommt, wegen all der Tourons die in die Lokale drängen, mal ein paar Drinks in meinem Stammlokal zu mir nehmen möchte, passiere ich auf dem Weg dorthin etwa sieben Lokale. Sie sind alle propenvoll. So auch mein Stammcafé.

So, ihr Arschlöcher der Medien, vielleicht solltet ihr mal rausgehen und euch ansehen, was wirklich los ist, als das dumme Zeug anderer Arschlöcher abzuschreiben.
Wär das was?