Ein bisschen zuversichtlicher (2)

Zum zweiten Mal, auf dem Weg in den Gym, wie immer den schönen Park des Palais Schönburg passierend, sehe ich etwas unglaubliches.

Ich sehe massenhaft Laub auf dem weitläufigen Rasen, und ich seh einen Mann (beide Male), der mit einem Laubrechen zugange ist. Ein Laubrechen, Freunde und Feinde, ein fuckin’ Laubrechen, und nicht etwa das Folterinstrument der Retardierten, den fuckin’ Laubbläser.

Es war unglaublich. Es war, als sähe man den ruhigen Flug eines Adlers über Wengen: lautlos, elegant, erhaben und ehrfurchtgebietend.

Ich hätte in Tränen ausbrechen können. Es gab noch Menschen hier, in dieser Gegend, auf dieser Baustelle namens Wien, deren erster und letzter Impuls es nicht ist, herumzulärmen.

Es macht mich wieder ein bisschen zuversichtlicher.