Gestern erfand ich etwas. Den «Diarrhoe-Film“.
Ich sah mir den „Revenant“ an, ein Film der vor 2 Jahren etwa dreizehn Oscar-Nominierungen erhalten hat. Und, ich glaube, auch drei bekommen hat. Mindestens. Ist auch egal. Ein Ärgernis war er auf jeden Fall. Unsorgfältiger kann man kaum recherchieren.
Ein Kerle, der gute, alte Leo DiC, kriecht tagelang schwer verletzt durch die eisige Wildnis von Oregon, und wenn er nicht kriecht, dann tappt und schwimmt und planscht er im Fluss. So ein taffes Kerlchen hat die Welt noch nicht gesehen. Jeder Reinhold Messner wäre mindesten 24 Mal an Erfrierungen draufgegangen, aber nicht Leo.
Die Handlung? Eine währschafte Dünnpfiff-Dramaturgie, die sich bereits im Titel erschöpft hat. Ein Mec kehrt zurück und rächt sich. Ein Film gegeignet für Menschen, denen eine Darmgrippe alle 10 Minuten einen Toilettenstopp abverlangt. Wie lange der auch dauern mag: Man verpasst nichts.
Ein Dünnpfiff-Film eben. Er hätte den Diarrhoe-Oscar erhalten sollen.
Das Sprüchemuseum (84)
«Die linke Elite wird keine Ruhe geben, bis wir alle nur mehr Be Bop hören!»
Posting in „Derstandard“ zu einem Urteil gegen den Schlagersänger Gabalier.
Wir sagen: Das wär endlich mal ein realistisches und erreichbares Ziel für die Linke. Be Bop für alle. Be Bopper der Welt vereinigt euch.
Be Bop? Alle?
Grundgütiger!
Schon wieder
Berlinale Preisverleihung. Die Preise gehen überwiegend an Frauen.
Der Mann vor meinem Tv-Gerät kommentiert das halb spöttisch, halb „War-eh-klar-nach-#Metoo“.
Als der Preis für die beste Darstellerin vergeben wird, sagt er: „Wirst sehen, der geht schon wieder an eine Frau.“
Und so geschah es auch.
#Männerstinken
Gestern verkündete die Lieblingsoma der Popigen, Nena, im TV («Willkommen Österreich“) dass Männer stinken. Zugegeben, das hat mich ein bisschen gestört. Natürlich völlig zu Unrecht, wie ich annehmen muss.
Aber die Aussage zwang mir die Vorstellung auf, was los wäre, wenn Peter Maffay sowas auf Frauen gemünzt geäußert hätte.
Ich wollte es mir nicht vorstellen.
Ich kriegte eine Gänsehaut…
Österreich ist wieder einsame Spitze
Österreichs Gesundheitsministerin setzt sich dafür ein, dass in Lokalen und Gaststätten geraucht werden darf. Welches Land, welches „Volk“ wünscht sich nicht eine ebensolche?
Also ich kann mir keines vorstellen. Die Welt verzehrt ihre Fingernägel vor Neid.
Weiter so!
«Blumberg»
So macht man das…
sag ich ja schon lang. Lest, wenn ihr lesen könnt, ihr Linken und ihr Rechten!
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/mechelen-wie-bart-somers-die-dreckigste-stadt-belgiens-gerettet-hat-a-1191163.html
Der Mann aus W.
Gibt’s unter den heutigen Politikern einen wortbrüchigeren Motherfucker als Martin Schulz?
Bei Songdog dürfte so einer nicht mal die Papierkörbe leeren.
In der GroKo wird er, dem Vernehmen nach, Außenminister und bootet dabei auch noch en passant den Genossen Gabriel aus, dem er ebenfalls sein Wort gegeben hatte.
Na dann, viel Freude, Genossen aus dem Norden!
#Dumm
Die Neonazis von der FPÖ, die jetzt in Ö-Land das Sagenhaben wollen, sind so dumm, dass sie nicht wissen, dass sie Nazis sind. Sie haben kein Selbst-Bewusstsein. Wie Protoplasma. Obschon man sich beim Plasma nicht sicher sein kann…
https://derstandard.at/2000073825654/Tullner-FPOe-Funktionaerin-postet-ueber-Untermenschen
#Uma & Quent, Gino & ich
Uma Thurmann geht mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass Tarantino sie dereinst dazu überredet hatte, einen wie sich dann herausstellte, gefährlichen Stunt selber zu machen. Sie verletzte sich. Und gefühlte zwanzig Jahre später muss sich Tarantino dafür entschuldigen und zerknirscht dreinblicken. Vermutlich hat er jetzt auch fertig. Wie Hoffmann, Allen, Spacey, und eine Million anderer.
Vor etwas mehr als dreißig Jahren zwang mich der Polier Gino, bei strömendem Herbstregen, weiter im Graben zu schaufeln, während er im Werkzeugwagen hockte und Chianti aus der Korbflasche schlückelte und eine feine Salami aufschnitt. Ich erkältete mich schwer und konnte eine Woche lang nicht mehr arbeiten. Und bei dem damaligen Arbeitsverhältnis hieß das auch: kein Geld.
Gino, wo immer du auch bist, melde dich beim Spiegel, auf Fazebock, bei der Zeit oder Instagram, und entschuldige dich. Ma subito! Und dann überweis mir die Kohle für eine Woche auf mein Konto, plus Schmerzensgeld, und dann stürz dich bitte in ein offenes Taschenmesser. Grazie mille, piccolo Stronzo!!!

